Schwerer Selbstunfall in der Schweiz

Kommt leider auch beim GT vor
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PieGT
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Schwerer Selbstunfall in der Schweiz

Beitrag von PieGT » 25. Mär 2009 19:23

Hallo zusammen,

habe einen Bericht (vom 19.08.2005) über einen schweren Unfall (mit einem GT) gefunden:

http://www.mediadom.ch/index.php?module ... emId=16930

...die Bilder sind traurig! :?

Gruss
Pie

mitsublue
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Re: Schwerer Selbstunfall

Beitrag von mitsublue » 26. Mär 2009 06:39

Dazu auch ein Bericht zu diesem sehr traurigen Vorfall in der Zürichsee-Zeitung rechtes Ufer
Samstag, 20. August 2005

Unbemerkt in die Hausecke gerast
Hombrechtikon: Zwei Tote bei Verkehrsunfall an der Lächlerstrasse ? Opfer erst eine Stunde später entdeckt

Bei einem selbst verschuldeten Verkehrsunfall sind am Freitagmorgen in Hombrechtikon zwei Personen ums Leben gekommen. Der verunglückte Personenwagen mit den Opfern wurde erst zirka eine Stunde nach dem vermutlichen Unfallzeitpunkt weitab von der Strasse bemerkt.



Das Unfallauto schlug wie eine Bombe ein; mit Schalbrettern ist das Loch zum Gästezimmer des Hauses unterdessen abgedeckt worden. Manuela Merk / Kantonspolizei

Ein Anwohner meldete um 5.10 Uhr der Kantonspolizei Zürich, dass sich an der Lächlerstrasse in Hombrechtikon möglicherweise ein Verkehrsunfall ereignet habe. Die ausgerückte Patrouille der Verkehrspolizei stiess links der Fahrbahn auf Spuren eines Fahrzeuges. Nachdem sie diesen mehr als 250 Meter weit gefolgt waren, stiessen sie auf einen auf dem Dach liegenden Personenwagen.

Sofortiger Tod

Gemäss den Spuren fuhr eine 24-jährige Frau, begleitet von einem 19-jährigen Mitfahrer, mit ihrem Personenwagen auf der Lächlerstrasse von Stäfa Richtung Hombrechtikon. In einer leichten Linkskurve verlor sie aufgrund der offenbar massiv übersetzten Geschwindigkeit die Herrschaft über ihr Fahrzeug.
Der Wagen geriet über den linken Fahrbahnrand hinaus, durchbrach nach rund 200 Metern Fahrt den Zaun eines Wohnhauses, durchschlug eine Hausecke und kam nach weiteren 50 Metern auf dem Dach liegend zum Stillstand. Die beiden Insassen wurden dabei sofort getötet.
Die polizeilichen Abklärungen ergaben, dass Anwohner bereits um 4.10 Uhr einen Knall wahrgenommen hatten, der vermutlich beim Aufprall des Fahrzeugs auf die Liegenschaft entstanden war. Auch die Bewohner des Hauses haben dem Vernehmen nach eine «Explosion» gehört, aber nicht realisiert, dass ihr Gebäude betroffen war, und schliefen wieder ein.

Gerüchte dementiert

Dem Gerücht, wonach mehrere Personen am frühen Morgen zu Fuss an der Unfallstelle gesehen worden und dann vor der Polizei weggerannt seien, widersprach Karl Steiner, Sprecher der Kantonspolizei. Auch gebe es für die Polizei keinen Anhaltspunkt, wonach ein zweites Fahrzeug am Unfall beteiligt gewesen ist. Deshalb wird auch auf einen Zeugenaufruf verzichtet. Die Verbindungsstrasse Stäfa?Hombrechtikon musste während der Tatbestandsaufnahme bis um 10.30 Uhr gesperrt werden.

Psychologische Betreuung

Zur Bergung der Opfer aus dem total demolierten Auto musste die Feuerwehr Hombrechtikon aufgeboten werden. Gemäss deren Einsatzleiter, Leutnant Daniel Brandenberger, waren 16 Feuerwehrleute an dem dreifachen Brandschutz, der Absperrung und Umleitung sowie der Bergungsaktion beteiligt. Wegen des seelisch belastenden Einsatzes ist ein Spezialist der Gebäudeversicherung angefordert worden. Daniel Brandenberger bezeichnete diese psychologische Betreuung durch Debriefing als «wertvolle Hilfe für uns». (kp/di)

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